Unsere Chronik PDF Drucken E-Mail


Gründung der Feuerwehr Luschendorf am 27.November 1927

Anlass für die Gründung einer Feuerwehr in Luschendorf war ein Dünenbrand auf Oeverdiek, wo die Pansdorfer Wehr nicht ankam und die Spritze versagte.
Auf einer folgenden Ortsversammlung wurde vom Bauernvoigt Gustav Hay vorgeschlagen, selbst eine Feuerwehr zu gründen.

Zur Gründung am 27. November 1927 waren 32 Gründer anwesend.

Als Hauptmann wurde Heinrich Basse gewählt.
1.Zugführer und stellvertretender Hauptmann wurde H. Meetz, sen.,
2. Zugführer Heinrich Prehn, Zugführer Otto Hardt,
Schriftführer Johs. Samelin,
Spritzenmeister Otto Müter, Herbert Meetz,
Rohrführer Paul Prehn, sein Stellvertreter Otto Grimm,
Sanitäter Otto Pieper, Ernst Johannsen, Herbert Otto Prehn.

Die Handdruckspritze wurde von Bad Schwartau gekauft. Die Bürgschaft wurde von der Ortschaft Luschendorf übernommen. Das Geld wurde von der Gemeinde zurückgezahlt. Die Spritze wurde beim Bauern Scheel im Geräteschuppen untergestellt.
Im September 1928 wurden von 21 Kameraden die Uniformen und Gurte selbst gekauft. Die verauslagten Beträge sollten zurückerstattet werden. Am 10. Oktober 1928 wurden die Uniformen von Gummi Wessel, Lübeck, geliefert.
Der erste Antrag auf Einrichtung eines Gerätehauses wurde im Januar 1929 gestellt, der zweite Antrag im September 1929. Im Februar 1932 soll Geld beschafft werden.

Unsere Gründer:

Heinrich Basse, Heinrich Prehn, Johannes Samelin, Otto Grimm, Ernst Johannsen, Johannes Heier, Johannes Paasch, Karl Paasch, Bruno Thiel, Willi Prieß, Willy Prehn, Julius Muus, Friedrich Siebur, Heinrich Rieckmannn, Friedrich Schumacher, Johannes Storm, Heinrich Meetz, sen., Otto Hardt, Otto Müter, Paul Prehn, Otto Pieper, Otto Clasen, Ernst Scheel, Emil Paasch, Heinrich Meetz, jun., Robert Henck, Otto Prehn, Fritz Prehn, Ludwig Möller, Heini Hagelstein, Ludwig Prüß, Johannes Hardt

 

Elektro - Installation für das Gerätehaus

1953 bekam das 1932 fertiggestellte Spritzenhaus eine Elektro - Installation, die erst Ende 1955 durch eine Zuleitung in Betrieb genommen werden konnte.

 

Die Feuerwehr Luschendorf bekommt einen Ford Transit

1968 kam das erste Feuerwehr-"Auto" nach Luschendorf, der alte TS Anhänger wurde durch einen Ford Transit abgelöst, der selbst aus Höhndorf abgeholt wurde. Zu dieser Zeit gab es nur eine Garage mit einer Holztür.
Auf der Versammlung vom 2. Mai 1970 wurde über den Neubau eines Schulungsraumes Diskutiert.

 

Ein neuer Kassenwart

Auf der Jahreshauptversammlung vom 6.März 1971 wurde Uwe Prehn einstimmig zum Kassenwart gewählt. Uwe wurde von uns auf Lebenszeit gewählt und ist nun schon seit 34 Jahren unser Kassenwart.

 

Schulungsräume

Nach mehr als 2 Jahren Bauzeit konnte die Luschendorfer Wehr den in Eigenleistung erstellten Anbau des Feuerwehrhauses, in dem sich Schulungsräume, eine Küche und ein Versammlungsraum befinden, einweihen. für das Material zahlt die Gemeinde 6.000,- DM.

 

Eine Fahne für Luschendorf

Im Jahr 1977 schafften wir uns eine Fahne an. Diese wurde im Sommer 1977 zum 50. Jubiläum der Wehr geweiht.
Die Geburtsstunde des Buschfestes fand in der Trull am 11. Juni 1977 statt. Dabei wurden Getränke verkauft, außerdem gab es Musik von "Arnolds Plattenteller". Von nun an wurde in jedem Jahr das Luschendorfer Buschfest gefeiert.

 

Ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr Luschendorf

Im Juli 1980 bekam die Luschendorfer Wehr ein neues LF 8. Es lagen schon Welten zwischen dem Ford Transit und dem LF 8.

LF 8

 

Eine zweite Sirene wurde in Luschendorf Installiert

Als eine wirksame Maßnahme für eine schnelle Alarmierung gilt die Installation einer zweiten Sirene am 13. Januar 1987. Dieses gerät hat seinen Standort am Buswendeplatz und soll für eine bessere Beschallung im Ort sorgen.

 

Das "HDL 250" eine Erfindung der Luschendorfer Wehr

Seit dem 16. Juni 1988 liefen die Versuche mit einem Hochdruckreiniger Feuer zu löschen. Denn wir konnten nicht genug Wasser auf dem Fahrzeug mitführen und so begannen wir zu "Tüfteln". Der Einbau in unser Feuerwehrfahrzeug wurde nach Abschluss der Versuche beschlossen. Die erste öffentliche Vorstellung fand am 28.August 1988 beim Techauer Dorffest statt. Dieses Gerät findet jetzt bei vielen Feuerwehren weltweit als HDL 250 einen festen Platz.

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Die Wehr Luschendorf bekommt ein zweites Fahrzeug

Im Jahr 1993 konnten wir einen gebrauchten Kundendienstwagen der Firma Minimax übernehmen. Der Wagen wurde von uns zum Feuerwehrfahrzeug umgebaut und diente uns als MTW mit einer Grundausstattung zur Ölschadenbekämpfung.

 

Die Feuerwehr Luschendorf bekommt ein drittes Fahrzeug:

"WETTEN DASS"

"WETTEN DASS" sagten die Kameraden und wurden Gast bei Thomas Gottschalk. Unvergessliche Tage erlebten wir in Rostock bei der beliebten Fernsehsendung. Die überzeugende Löschwirkung des HDL 250 brachte uns auf die Idee, eine Wette beim ZDF einzureichen. Die Wette lautete: Wetten, dass wir mit unserem Löschgerät, eingebaut in einem Trabi, einen brennenden PKW schneller löschen können, als ein modernes Löschfahrzeug. Die Einladung des Senders ließ nicht lange auf sich warten und wir hatten alle Hände voll zu tun, um aus einem grauen Trabi ein leuchtendes, den Vorschriften entsprechendes Löschfahrzeug zu machen. Hier halfen uns viele Sponsoren, ohne deren Hilfe ist so etwas sehr schwer . Am Donnerstag dem 7. Dezember 1995, fuhren wir mit 16 Kameraden, dem LF/8, dem MTW sowie dem Trabi nach Rostock. Hier wohnten wir mit den bereits angereisten Künstlern im Hotel Raddison.

 

Meldeempfänger für Luschendorf

Am 23. Februar 1999 fand die Übergabe der Meldeempfänger für die Wehr Luschendorf statt.

 

Der "Öl-Blitz"

Eine neue Technik zur Ölspurbeseitigung, der "Öl-Blitz", ist in der Feuerwehr Luschendorf entstanden. Ölspuren sind immer lästig und nur mit einem großen Arbeitsaufwand zu beseitigen. Dieses wurde meistens mit einem ölaufsaugendem Granulat abgestreut und dann in mühevoller Arbeit aufgenommen. Die neue Technik in Verbindung mit Bio - Versal macht diese Arbeit leichter. Es braucht nichts mehr aufgenommen werden. Dieses vollbiologische Mittel wird über die Schaummittelzufuhr des HDL 250 zugemischt. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Dosierer, der hinter der Pumpe eines Löschfahrzeuges betrieben wird. Die Bediener des "Öl-Blitzes" gehen immer geschützt vor dem Löschfahrzeug. Die so mit dem "Öl-Blitz" und Bio - Versal behandelte Fläche verschwindet restlos von der Straße und bittet die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit bei großer Flächenleistung und geringem Personalaufwand.

 

Eine Handdruckspritze von 1914

Auf der Versammlung vom 7. Mai 2001 berichteten der Gemeindewehrführer und der Wehrführer von ihrer Fahrt nach Bobowo / Polen. Sie haben sich dort mit drei anderen Kameraden eine alte Handdruckspritze von 1914 angesehen. Der Gemeindewehrführer stellt den Antrag diese Spritze gegen unseren MTW zu tauschen. Einstimmig wurde dem zugestimmt.

 

Versammlung vom 12. Oktober 2002

Die Kameraden Martinßen, Hardt, Wittgrefe, Prehn und Stabe waren zu einer Informationsfahrt nach Garmisch gereist und haben sich einen MTW bei der Feuerwehr Garmisch angesehen. Der Kauf wurde einstimmig beschlossen.

 

Ein neuer "MTW" für die Wehr Luschendorf

Am 23. März 2003 haben wir den MTW / VW T4 Allrad von der Wehr Garmisch bekommen. Gleichzeitig gaben wir unseren alten LT nach Bobowo in Polen ab.

 

Ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr Luschendorf

Iveco LF 10/6 Allrad

LF 10/6

Am 5. Juni 2004 fand die feierliche Übergabe des neuen Fahrzeuges statt, das wir am 24. April im Iveco Werk Weisweil im Rahmen einer 3 Tägigen Studienfahrt abgeholt haben. Nach unserer Rückkehr mit dem neuen Fahrzeug aus Weisweil wurden wir von unseren Frauen und dem Dorf zünftig empfangen.

 

"In Luschendorf gibt es doch keine Luschen!!!"

Um zu erkunden, ob in Luschendorf nur Luschen wohnen, reiste der aus Funk und Fernsehen bekannte Ausbilder Schmidt nach Luschendorf. Er begrüßt seine Zuschauer immer mit einem "Hallo, Ihr Luschen". Das Fernsehen war natürlich auch dabei. Nachdem er beim Armdrücken schlecht aussah und wir ihm dann noch zeigen konnten, dass auch noch 10 Fuerwehrkameraden in unseren Trabi passen, (das Fernsehen macht's möglich !) , musste er eingestehen: "In Luschendorf gibt es doch keine Luschen"

 

Amtsübergabe am 23. April 2005

24 Jahre führte er die Luschendorfer Blauröcke als Wehrführer an. Nie gab es Zweifel an seine Kompetenz für dieses Amt. ,,Ich hätte auch noch eine weitere Amtszeit von 6 Jahren erfüllen können" gab er zu beachten als er 57- jährige im Vorfeld der Wehrführerwahl bekundete ,, aber ich möchte mich nicht wieder zur Wahl für dieses wichtige Amt stellen." Hans - Joachim Hardt, schon in der Jugend trug er den blauen Rock der freiwilligen Helfer und Schützer, gab das Zepter endgültig ab.
Im Rahmen der offiziellen Amtsübergabe erhielt Hans - Joachim Hardt lobende Worte satt. Ratekaus Bürgermeister Peter Brückel, Gemeindewehrführer Harro Martinßen und auch sein Stellvertreter Reiner Krause sprachen dem scheidenden Wehrführer verdiente Anerkennung aus. Vorstandsvertreter von allen 8 Ortswehren aus der Gemeinde Ratekau waren angetreten um der Verabschiedung und der Amtsübergabe einen würdigen Rahmen zu geben.
Hans - Joachim Hardt bleibt der Luschendorfer Wehr weiterhin treu. ,, Ich bin mir für keine anfallende Aufgabe zu schade und wenn es das Ausfegen der Fahrzeughalle ist". Mit diesen Worten bekräftigte er seine Verbundenheit zur Ortswehr. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst Hans - Joachim Hardt zum Ehrenwehrführer zu ernennen.
Die Ortswehrführung liegt nun in den Händen von Thomas Harnack, der schon eine Amtszeit von 6 Jahren als Stellvertreter absolviert hatte. Ihm zur Seite steht der ebenfalls neu gewählte Stellvertreter Detlef Hardt.

Amtsübergabe 2005

 

26. Kreissternfahrt am 25.06.2005

Leider haben wir bei der Kreissternfahrt in unserer Startgruppe nur den 12. Platz von 25 Plätzen erreicht. 3 Kameraden haben an der Fahrt teilgenommen. Die Fahrt endete in Heiligenhafen, wo auch 125 Freiwillige Feuerwehr Heiligenhafen auf dem Hafenvorplatz gefeiert wurden. Unser Fahrzeug wurde von der Firma Kraft und Iveco zur Ausstellung auf dem Hafenvorplatz mit Ausgestellt.

 

50. Jähriges Jubiläum unseres Kameraden Kurt Krebs

Am 03.September 1955 trat unser Kamerad Kurt Krebs als aktives Mitglied in die Freiwillig Feuerwehr Luschendorf ein, wo er verschiedene führende Ämter im laufe der letzten 50 Jahre übernahm, unter anderem war er viele Jahre Stellvertretender Ortswehrführer und der erste Atemschutzgeräteträger unserer Gemeinde.

Dieses Jubiläum wurde am 23.Oktober 2005 mit der Übergabe des Goldenen Ehrenabzeichens am Bande und einer Urkunde für 50 Jahre treue Pflichterfüllung gefeiert. Auch heute noch fehlt unser Kamerad Kurt Krebs auf keiner Versammlung und anderen Aktivitäten der Wehr.

Ehrung Kurt Krebs

 

Jahreshauptversammlung am 06.01.2006

Am 06.01.2006 haben wir unsere Jährliche Jahreshauptversammlung für das Jahr 2005 abgehalten. Wie in den vergangenen Jahren waren auch wieder einige Passive Mitglieder, sowie unser "Landarzt" Ingo Prill, unser Pastor Hamani, der übrigens auch ein Passives Mitglied der Feuerwehr Luschendorf ist und die Wehrführer der Wehren Pansdorf und Techau anwesend.
Wir haben nach 35 Jahren unseren Kassenwart Uwe Prehn verabschiedet, der sein Amt nach einer so langen Zeit nicht mehr weiter ausführen wollte. Als Nachfolger wurde unser Kamerad OFM Jürgen Pfennig einstimmig zum neuen Kassenwart gewählt, außerdem wurden noch 3 Kameraden befördert : Holger Schimanski wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, die Kameraden Torben Rose und Jürgen Pfennig wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Im Anschluss wurde wie immer für das leibliche Wohl gesorgt.

 

 

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